Uniconta Update 79

Release Datum 13. Januar 2019

Uniconta Zeitmanagement – Zeiterfassungsmodul für Projekte

„Uniconta Zeitmanagement“ ist eine Ergänzung für das Projektmodul von Uniconta. Damit lassen sich Mitarbeiterzeiten erfassen, Work-In-Progress buchen und Abrechnungen erstellen. In diesem Modul können Standardkalender und Preistabellen pro Mitarbeiter angelegt sowie Arbeitsstunden für Serviceabrechnungen erfasst werden.

Die Standardkalender und Preistabellen werden in „Projekt / Journale / Arbeitszeitnachweis“ verwendet. Die erfassten Zeiten können vom Mitarbeiter zum Stichtag (Periode) beendet und anschließend zum Beispiel von einem Projektleiter oder Vorgesetzten genehmigt werden. Nach Genehmigung werden die erfassten Zeiten in ein Projektjournal übertragen.

Solange eine Periode noch nicht genehmigt wurde, kann sie jederzeit wieder geöffnet und bearbeitet werden.

Uniconta Zeitmanagement wird in „Unternehmen / Einrichtung / Module konfigurieren“ aktiviert.

Logistik Modul “Abgaben”

In der Artikel-Einrichtung von Uniconta gibt es ein weiteres Modul, um Abgaben zu berechnen, die letztendlich auch der Ermittlung des Zollwertes für das Auslandsgeschäft dienen können.

Bei der Anlage von Abgaben im Modul „Artikel / Einrichtung“ können für jede Abgabe verschiedene Berechnungsmethoden definiert werden: „Betrag pro Einheit“, „Fester Betrag“, „Prozentanteil am Nettobetrag“ oder „Prozentanteil am Einstandsbetrag“.

Die Optionen im Feld ”Auf dem Beleg anzeigen” erlauben verschiedene Darstellungsoptionen:

  • „Auftragszeile“: es wird eine eigene Auftragszeile angelegt, die den Betrag der Abgabe beinhaltet. Wurde in der Einrichtung auch eine Artikelnummer dafür angegeben, wird nicht nur deren Artikeltext angezeigt, sondern es wird auch eine Buchung für diesen Artikel erzeugt (Bem.: am besten ein Artikel der Art „Service“).
  • „Im Preis je Einheit enthalten“: damit wird nur Verkaufspreis auf dem Beleg um den „Faktor“ erhöht, aber nicht der damit verbundene gebuchte Umsatz. Der Abgabenanteil wird auf das eigens dafür definierte Konto und Gegenkonto gebucht. Falls für die Abgabe ein Artikel definiert wurde, wird der Abgabenanteil auf diese Artikelnummer gebucht.
  • ”Ausblenden“: das bedeutet, dass die Abgabe in der Finanzbuchhaltung gebucht, nicht aber auf den Belegen angezeigt wird. Dies ist ähnlich der Option „Im Preis je Einheit enthalten“, mit dem Unterschied, dass dem Kunden die Abgabe nicht belastet wird.

Mit den Feldern „Verkauf“ und „Einkauf“ wird gesteuert, ob und wo die Abgabenberechnung angewendet werden soll.

”In Arbeit befindlich“ in Projekten

Beim Buchen eines Projektjournals, werden nun auch „in-Arbeit-befindliche“ (WIP) Umsätze auf Basis von Stunden, Material oder Kosten gebucht. In den Projektgruppen werden dafür Konten und Gegenkonten angegeben. Solange diese Konten nicht angegeben sind, werden auch keine WIP-Beträge gebucht. Unabhängig einer Integration in die Finanzbuchhaltung, kann immer auf Projekte gebucht werden.

Ein neues Feld „in Arbeit“ zeigt an, ob WIP-Beträge in der Finanzbuchhaltung gebucht worden sind, oder nicht. Bei einer Rechnungsstellung wird der WIP-Fortschritt, also die tatsächlich geleistete oder gelieferte Arbeit, in einem Buchungsjournal eingetragen. So werden auf dem Projekt und in der Finanzbuchhaltung nur tatsächliche Leistungen als Ertrag dargestellt.

„Fakturierbare“ Projekte

Es gab in Uniconta schon immer ein Feld, um fakturierbare Leistungen zu kennzeichnen. Dies wurde bislang manuell bei jeder erfassten Zeile angeben. Nun kann dies als Voreinstellung im Projektjournal, der Kategorie oder Gehaltsarten eingetragen werden und wird in der Folge für die Erfassung von Buchungen übernommen.

Weitere Funktionalität für physische Belege

Es können nun 2 Belege kombiniert werden, indem eine PDF-Datei an eine andere angehängt wird. Dies ist eine Alternative dazu, eigens Ordner dafür zu verwenden. Zudem kann nun im Layout festgelegt werden, in welcher Reihenfolge die zusätzlichen Angaben beim Import von physischen Belegen gemacht werden sollen.

In „Finanzbuchhaltung / Berichte / Physische Belege“ können nun Belege auch ausgetauscht werden. Zum Beispiel: eine Eingangsrechnung wurde ordnungsgemäß verbucht, alle damit verbundenen Buchungen sind korrekt. Aber der angehängte physische Beleg ist falsch. Dieser kann nun an dieser Stelle durch Importieren eines neuen Beleges ersetzt werden.

Referenzen zwischen Auftragszeilen und Produktion

Wenn von einer Auftragszeile aus ein Produktionsauftrag angelegt wird, werden diese über eine Referenz verbunden. So können im Nachhinein leichter korrespondierende Auftragszeilen und Produktionsaufträge gefunden werden.

Neue Ansicht für Lagerbuchungen der Produktion

Wenn ein Produktionsauftrag fertiggemeldet wird, werden die Artikelbuchungen in „Artikel / Produktion / Lagerbuchungen“ angezeigt. Zusätzlich werden hier auch benutzerdefinierte Felder, die für die Tabelle der Produktionsaufträge angelegt wurden, angezeigt. Dies entspricht derselben Logik wie im Verkauf und Einkauf, wo auch benutzerdefinierte Felder in den Aufträgen bei fertigen Buchungen mit angezeigt werden.

Standardvarianten – Alle Kombinationen auswählen

Wenn man mit Varianten arbeitet können, bzw. müssen, eventuell alle möglichen Kombinationen angelegt werden. Um die Anlage von allen Kombinationsmöglichkeiten zu erleichtern, gibt es nun eine Funktion, die diese auf einmal erzeugt.

Weitere neue Funktionen:

  • In Preislisten und Auftragszeilen können nun mehr als 2 Dezimalstellen angegeben werden. Intern werden bis zu 8 Dezimalstellen gespeichert, in der Anzeige wird auf 5 Dezimalstellen gerundet.
  • Die Artikelbeschreibung auf der Artikelkarte kann nun mehrzeilig erfasst werden.
  • Varianten sind nun auch in Produktionsaufträgen möglich.
  • Die Pivottabelle im Projektmodul erlaubt nun auch Filterungen und Gruppierungen nach Kategorie, Art und Gehaltsart.
  • In den Projektjournalzeilen kann mit der Funktion „Verfügbar“ der Lagerstatus eines Artikels überprüft werden.
  • Beim Import von Bankauszügen, können importierte Zeilen zunächst auf „Abwarten“ gesetzt werden.
  • Zuschläge im Einkauf, wie zum Beispiel Transportkosten, können nun so eingerichtet werden, diese nicht nur anteilig dem Lagerwert zugerechnet werden, sondern auch als Aufwand beim Lieferanten gebucht werden.
  • Die „Periodische Abrechnung“ im Einkauf kann jetzt auch dazu verwendet werden, um im Stapel neue Anfragen, Bestellungen oder Eingangslieferscheine zu erstellen.
  • Nun können aus den Pivottabellen Daten auch exportiert oder gedruckt werden.
  • Aktualisierung auf DevExpress Version 18.1.17.

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